Mit Bigna Silberschmidt: Warum sterben zwei- bis dreimal mehr Männer durch Suizid, obwohl Depressionen bei Frauen doppelt so häufig diagnostiziert werden? Ein wichtiger Risikofaktor für Suizid ist eine Depression – und bei Männern zeigt sich diese oft anders: nicht durch Traurigkeit, sondern durch Gereiztheit, Aggressivität oder Substanzkonsum. Deshalb bleiben diese «maskierten Depressionen» häufig unerkannt. Es gibt konkrete Wege, wie die mentale Gesundheit gestärkt werden kann.
In dieser Episode erklärt Prof. Dr. Andreas Walther, Psychologe und Professor für Psychotherapie-Forschung an der Universität Graz, warum Männer seltener Hilfe suchen und was es braucht, damit sie es tun. Prof. Dr. Undine Lang, Klinikdirektorin der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, zeigt, wie Bewegung, Ernährung und soziale Kontakte die mentale Gesundheit aller Geschlechter stärken – und wo die genderspezifische Forschung noch Lücken hat.
Ein Gespräch über hartnäckige Mythen und darüber, was jede und jeder von uns für das eigene Wohlbefinden tun kann.